Flugplatz vom 2. bis 15. November 2026 geschlossen – Sanierung der Rollwege
Airfield closed 2–15 November 2026 – taxiway renovation · Details →

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Neu am Niershorst: Mietwagen direkt am Flugplatz

Gelandet, und wie geht’s jetzt weiter? Ab sofort ist das kein Problem mehr: Am Flugplatz Grefrath-Niershorst steht ein Mietwagen von app2drive bereit, buchbar rund um die Uhr per App.

Damit kommt ihr nach der Landung bequem ins Hotel, zum Einkaufen oder zu einem Ausflug an den Niederrhein. Die Krickenbecker Seen sind nur wenige Minuten entfernt. Eine Schlüsselübergabe gibt es nicht: Geöffnet wird das Auto per App, der Schlüssel liegt im Fahrzeug. Ihr seid also nicht auf die Öffnungszeiten der Flugleitung angewiesen.

Das Auto, ein Fiat 500, steht auf dem Parkplatz in der Nähe vom Tower.

Ein wichtiger Tipp: Für die Buchung braucht ihr ein Konto bei app2drive. Bei der Registrierung ladet ihr Führerschein und Personalausweis hoch, die app2drive vor der ersten Buchung prüft. Erledigt das am besten schon vor dem Flug, damit nach der Landung alles bereit ist.

Alle Infos, eine kurze Anleitung und das Buchungsformular findet ihr auf unserer neuen Seite Mietwagen am Flugplatz.

Wir freuen uns auf euren Besuch!

Flugplatz vom 2. bis 15. November 2026 geschlossen

Liebe Flugplatznutzer,

wir möchten euch rechtzeitig über eine erforderliche Baumaßnahme informieren: In der Zeit vom 2. bis 15. November 2026 (KW 45 und 46) werden die Rollwege am Flugplatz Grefrath-Niershorst saniert.

In diesem Zeitraum ist der Flugplatz für den gesamten Flugbetrieb geschlossen. Bitte plant eure Flüge entsprechend und informiert auch Gastpiloten und Vereinsmitglieder, die in dieser Zeit anreisen wollten. Ein NOTAM wird rechtzeitig veröffentlicht.

Vielen Dank für euer Verständnis.

Der Vorstand
Flugplatzgemeinschaft Grenzland e.V.

Rettungsübung am Flugplatz Grefrath Niershorst

Grefrath Niershorst. Am 4. Juni 2026 haben der THW Ortsverband Kempen / THW-Jugend Kempen und der Flugplatz Grefrath Niershorst eine Übung zur technischen Rettung von Personen durchgeführt.
Ziel der Übung war die Rettung einer eingeklemmten Person unter möglichst realistischen Bedingungen. Die Übung fand von 15:00 Uhr bis 17:30 Uhr statt. Für die 18 Helferinnen und Helfer des THW und die Mitglieder des Flugplatzes stand die Zusammenarbeit der Einsatzkräfte, sichere Rettung der verletzten Person, die praktische Anwendung von Rettungs- und Sicherungstechniken im Mittelpunkt. Die Übung verlief erfolgreich und bot allen Beteiligten wertvolle Erfahrungen für den Ernstfall. 

Landen im Kappes

Segelflieger starten zu den Niederrheinmeisterschaften 2024

Grefrath/Niederrhein. Als Teil der Niederrhein-Meisterschaften findet vom 09. bis 12. Mai wieder das Kappes-Vergleichsfliegen am Grefrather Flugplatz Niershorst statt. An diesen Tagen starten rund 45 Maschinen von Grefrath aus zu Streckenflügen, die zwischen 150 und 400 km lang sind und bis zu fünf Stunden dauern können. Ziel der Teilnehmer ist es, die definierte Strecke möglichst schnell zurück zu legen. Dabei werden die Segelflugzeuge mit einem Motorflugzeug in die Höhe gezogen und legen dann die Strecken mit Sonnenenergie ohne jeglichen Treibstoff zurück. Und wenn die Sonnenenergien und das Wetter nicht passt? Dann landen die eleganten, weißen Segelflugzeuge auf Feldern und Äckern, dann nicht selten im Kappes. Daher der Name der Veranstaltung!

Letzte Vorbereitungen vor de

Zu diesem ‚Rennen’ der Segelflieger treffen sich Piloten vom Niederrhein und angrenzenden Regionen. Die Teilnehmer und Gastvereine kommen unter anderem aus Nettetal, Brüggen, Krefeld, Mönchengladbach, Wachtendonk, Geldern / Sevelen, Kamp-Lintfort, Duisburg, Wesel, und dem Sauerland.
Organisiert wird der Wettbewerb von Robin Barzen, Mark Ohligs und den Mitgliedern des LSV Grenzland. Robin Barzen (Vinkrath), hat das mit 14 Jahren in Grefrath mit dem Segelfliegen begonnen und ist mittlerweile erfolgreicher Leistungsflieger im Segelflug.

„Die Atmosphäre, die Umgebung und Landschaft ist von oben wunderschön an zu sehen. Ich genieße dies jedes Jahr auf’s neue. In Grefrath freuen mich die vielen Besucher und Touristen, die auf der Terrasse am Restaurant unser Treiben verfolgen.“
Robin Barzen.

Segelfliegen ist ein umweltfreundlicher Flugsport. Viele technische Innovationen aus dem Segelflug sieht man Jahre später an Linienmaschinen auf dem Flug in den Sommerurlaub wieder. Die Sport-Treibenden, Interessenten und Besucher des Wettbewerbs stammen aus allen Altersgruppen und nehmen oft mit der ganzen Familie an der Veranstaltung teil. In den letzten Jahren erlebt der Segelflug – besonders im Luftsportverein Grenzland – einen starken Zuwachs an Jugendlichen im Alter von 14 bis 25 Jahren, welche über den Kappes-Flugwettbewerb an die Streckenfliegerei herangeführt werden.

Kontakt: kappes@lsv-grenzland.de

900km von Grefrath motorlos

Am 4. August 2020 konnte unser Max Milstrey (26, aus Süchteln) die weiteste, je vom Niershorst geflogene Strecke mit einem Segelflugzeug fliegen: 900km von Grefrath motorlos. Max hatte bereits am Abend in den Flugwetter-Vorhersagen erkannt, dass der 4.8. ein aussergewöhnlich guter Tag werden könnte. Einzig die morgendliche Feuchte in der nach Osten abziehenden Luftmasse stellte eine gewisse Unwägbarkeit dar.

Entsprechend spät ging’s los. Die Startzeit von 11:00 ist eigentlich zu spät für wirklich große Strecken. Zunächst ging’s nach Süden Richtung Eifel. Schnell und unkompliziert konnte Max die erste Etappe der 900km von Grefrath motorlos überwinden. In der Eifel wurde es etwas schwieriger: hohes Gelände und eine niedrige Wolkendecke lassen dem Segelflieger wenig Handlungsspielraum. Die Zone guten Wetters endete in Daun Senheld. Daher hat Max hier gewendet und zurück ging’s Richtung Norden – die zweite Etappe der 900km von Grefrath. An Grefrath und Weeze vorbei weit in die Niederlande hinein.

Dank Transponder (Gerät, um für die Flugsicherung sichtbar zu sein) an Bord kein Problem. Die Niederlande schreiben Transponder in allen Flügen über ihrem Staatsgebiet vor. Hier flog Max allerdings in die immer noch vorhandenen Feuchtereste vom Morgen hinein. Es ging immer niedriger, die Thermik wurde immer unzuverlässiger.

Also wieder umgedreht. Der Streifen Niederrhein / Weeze Richtung Dahlemer Binz erwies sich als der Beste des Tages. Zum Nachmittag war es in der Eifel richtig gut. Dieses Mal ging der (nunmehr dritte) Flugschenkel bis Trier. Von dort aus trat Max wieder den Rückweg nach Norden an. Es wurde jetz schwieriger weil Thermik spät am Nachmittag langsam nachließ. 

Max hat sich daher erstmal bis zum Kraftwerk Fortuna vorgearbeitet, da dort wieder Thermik über dem Kühlturm zu erwarten war. Von dort ging’s weiter nach Langenfeld und von dort zurück in Richtung Aachen, um den Flug weiter mit Industriethermik zu verlängern. Die gute Nachricht: Die Industrie scheint wieder zu laufen, trotz Corona. Denn die Kraftwerke machen fleißig Thermik. Das war bis vor ein paar Wochen noch ganz anders.

Kurz vor der Landung – Max im Discus des LSV Grenzland e.V.

Auf dem Rückweg nach Grefrath half dann noch ein großes Feuer südlich von Hückelhoven. Die Flammen waren von oben deutlich sichtbar (vermutlich handelte es sich um dieses Feuer – zum Glück nur mit, wenn auch hohem, Sachschaden). Von dort dann endlich zurück nach Grefrath geflogen und um 21:07 gelandet. Geschafft: 900km von Grefrath motorlos.

#Die Deutsche Flugsicherung (DFS) hat super unterstützt und Segelflugsektoren rund um Mönchengladbach freigeschaltet. Denn auch im Luftraum rund um Düsseldorf und Köln ist wieder mehr los, so daß Freigaben, wie bei unserem Flug nach Düsseldorf gegenwärtig nicht mehr so einfach zu bekommen sind.

Für diesen Flug hat Max unseren Vereins Discus CS benutzt. Damit es richtig schnell geht, hat er vor dem Abflug noch 130l Wasser getankt, die den Segler bei hohen Geschwindigkeiten weniger stark an Höhe verlieren lassen. Warum das so ist, steht hier. Kommentar von Max: die Kiste rennt richtig. Wer den Flug von Max in voller Länge bewundern möchte kann das hier tun (externer Link OLC).

Herzlichen Glückwunsch Max 900km von Grefrath motorlos – das hat vor Dir noch niemand geschafft. Du hast Dich jetzt bis auf 100km auf die für Segelflieger magische Marke von 1.000km herangetastet. Und gleichzeitig die weitestes, je von Grefrath motorlos geflogene Strecke bewältigt. Max hat übrigens mit 13 bei uns das Segelfliegen gelernt und ist – wenn er nicht weite Strecken fliegt – Maschinenbauer.

Grenzland Cup 2020

Das traditionelle Kappes Vergleichsfliegen im Mai 2020 musste aufgrund der Corona Pandemie abgesagt werden. Als Alternative richten wir vom 13.7. bis 19.7. den Grenzland Cup 2020 am Grefrather Niershorst aus. Unter Einhaltung des Gesundheitskonzeptes messen sich 40 Teams im Streckensegelflug. 

Einige Teilnehmer des Grenzland Cup 2020 reisen von weit her an. Ein Segelflug Weltmeister und Mitglieder der deutschen Nationalmannschaft haben sich angekündigt. Eine tolle Gelegenheit, einmal hautnah weltmeisterliches Fliegen am Niederrhein zu erleben.   

Abhängig von der Wetterlage werden beim Grenzland Cup 2020 Strecken von mehreren hundert Kilometern als Aufgabe ausgeschrieben. Ziel ist es, diese Strecken in möglichst kurzer Zeit motorlos zu umrunden und wieder in Grefrath zu landen. Bis in Eifel, Münsterland, Bergisches- und Sauerland können die Flugstrecken reichen. Wenn sich die Wetterbedingungen verschlechtern kann es sein, dass auf freiem Feld gelandet werden muss. Dies ist nicht unüblich und wird bereits in der Segeflugausbildung trainiert. Man spricht dann von einer Außenlandung und der Segelflieger wird mit Auto und Anhänger wieder nach Grefrath zurück geholt. 

Grenzland Cup 2020
Warten auf den Startbeginn beim Kappes

Beim Grenzland Cup 2020 findet täglich ein Briefing für alle Teilnehmer statt, an dem Strecke und Startzeitpunkt festgelegt wird. Der Start der Segelfugzeuge findet dann in einem möglichst kurzen Zeitfenster – meistens gegen Mittag – statt. Die Wertungen sind täglich nach abschließender Auswertung abrufbar unter https://www.strepla.de/scs/. Die Wertung von Streckenflügen ist nicht ganz einfach – wenn Du genauer wissen willst, wie das geht, haben wir hier ein paar Zeilen dazu zum Nachlesen.

Der Grenzland Cup endet mit der Siegerehrung am Sonntag den 19.7.

Eröffnung der ’neuen‘ Bahn

Am 29. November 2019 ist unsere erneuerte Bahn mit Vertretern der Gemeinde, der Bezirksregierung, Flugschulen und Vorstand der FPG Grenzland e.V. eröffnet worden. Besonderer Dank allen Helfern und Unterstützern!


v l n r:
Mertens (Bezirksregierung), Angenvoort (SPD, Beirat EDLF), Franken (Gemeinde Grefrath, Beirat Niershorst), Heiko Meertz (GF FPG Grenzland e.V.), Krüger (Schatzmeister FPG Grenzland e.V.), Judenau (1.Vorsitzender FPG Grenzland e.V.)

In der Größe eines Hektars haben wir Luftsportler des Flugplatzes Grefrath-Niershorst die Start- und Landebahn im Oktober und November renoviert und für die Zukunft fit gemacht. (Bei vielen der beteiligten Piloten haben sich Muskelpartien in Erinnerung gebracht, von deren Existenz sie kaum noch etwas ahnten ;-))

Die in den 50er Jahren angelegte Start- und Landebahn für Motorflugzeuge, eine Graspiste, litt immer stärker unter den zunehmend widrigen Wetterverhältnissen. Anhaltende Trockenheit der letzten Jahre ließ das Gras verdorren und das Wurzelwerk verenden. Starke Regenfälle führten zu tiefgründigem Boden, in den sich Spurrillen eingruben. So waren immer wieder aufwendige und kostenintensive Sanierungsarbeiten nötig.

Nach langen Vorbereitungen und dem Einholen aller notwendigen Genehmigungen wurden Ende Oktober/Anfang November Kunststoff-Gitter in die Start- und Landebahn der Motorflugzeuge eingebracht. 

Gitter (Perfoplatten) frisch eingewalzt in die Motorflugbahn.

11 Tage lang haben zwischen zwölf und fünfzehn Helfer jeweils von morgens bis Sonnenuntergang gearbeitet – über 1400 Arbeitsstunden, bei Sonnenschein, aber auch im Regen. Quer durch alle Altersgruppen beteiligten sich die Mitglieder der am Platz ansässigen Vereine, dem „Luftsportverein Grenzland e.V.“ und der „Motorfluggruppe Grenzland e.V.“, unterstützt von den ansässigen Flugschulen sowie von Eignern der am Platz untergestellten Luftfahrzeuge. Auch Piloten aus den Niederlanden reisten an und leisteten tatkräftig Hilfe.

Die 1,20m großen quadratischen Gitter-Platten mussten einzeln ausgelegt, aneinander geklickt, genauestens zentriert, ausgerichtet und abschließend in den Boden eingewalzt werden.

Durch die zahlreichen Öffnungen in den Gitter-Platten wird künftig das Gras wachsen, der Boden wird verfestigt, der Bewuchs geschützt und nicht mehr geschädigt.

Der geringere Rollwiederstand auf den Gitter-Platten sorgt für früheres Erreichen der Abhebegeschwindigkeit der Flugzeuge und diese gewinnen dann schneller an Höhe. Der Spritverbrauch beim Start sinkt, die Flugzeuge sind höher bei Erreichen der Flugplatzgrenze. Diese positiven Aspekte spielten bei der Planung der Maßnahme eine mitentscheidende Rolle.

„Es ist sehr erfreulich zu sehen, was alles in einer Gemeinschaft geschafft und geleistet werden kann, wenn alle an einem Strang ziehen und wenn viele sich einbringen zum Wohle aller. Hier haben sich die Luftsportler am Flugplatz in Grefrath als echte „Community“ über Altersgruppen und Ländergrenzen hinweg als echte Gemeinschaft erwiesen!“ so Günter Judenau, 1. Vorsitzender der Flugplatzgemeinschaft Grenzland e.V.

Start/Landebahn erneuert

Die Arbeiten zur Renovierung der Start/Landebahn in Grefrath sind abgeschlossen!
Nach 10 Tagen harter Arbeit mit jeweils ca. 15 -20 ehrenamtlichen Helfern ist die komplette Bahnlänge mit Perfo-Platten ausgestattet worden. Die Bahn ist jetzt sehr eben und die Grasoberfläche verstärkt.

Der Verkehrslandeplatz EDLF ist seit dem 6.11.19 wieder zu den üblichen Zeiten geöffnet.

Durch den verringerten Rollwiderstand beschleunigen Flugzeuge schneller und heben früher ab. Rollen soll ‚wie auf einem Golfplatz‘ sein. Das Feedback der ersten Piloten ist sehr erfreulich.
Wir Flieger am Grefrather Niershorst freuen uns, daß die überarbeitete Bahn einen Beitrag zu Sicherheit und Umweltschutz leistet.

Wer mehr dazu wissen will: http://perfoplatten.de

Arbeiten an der Start/Landebahn

Die letzten trockenen Jahre sind auch am Niershorst nicht spurlos vorübergegangen. Unsere Bahn hat sehr stark gelitten und muss umfassend repariert und überarbeitet werden. 
Die Arbeiten beginnen am 27.10.2019 und gehen bis Anfang November. 

Während dieser Arbeiten ist der Flugplatz geschlossen. 

Da wir diese Arbeit – wie immer – ehrenamtlich durch unsere Vereinsmitglieder ausgeführt wird, ist der Endtermin der Arbeiten noch nicht genau zu bestimmen. Wir schätzen so um die 7 Tage Arbeit.

Unseres Wissens nach ist dies ist übrigens die erste größere Maßnahme an Der Bahn seit der Gründung des Platzes Ende der 50er Jahre. Unsere Urahnen haben ganze Arbeit geleistet 😉

Piloten informieren sich bitte über NOTAM zu der Öffnung des Platzes.